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Ziel der Brustbildgebung ist es einen bösartigen Tumor oder eine seiner Vorstufen zu erkennen oder sicher auszuschließen. 1 von 9 Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Brusttumor, einem Mammakarzinom. Zeichen eines Mammakarzinoms können ein tastbarer Knoten, eine Einziehung der Haut, ein lokaler Schmerz, eine Veränderung der Brustwarze sowie eine Blutung aus der Brustwarze sein.

An das Befragen der Patientin (in seltenen Fällen auch des Patienten) schließen sich eine körperliche Untersuchung durch Betrachten und Abtasten an. Der nächste Schritt ist dann ein Verfahren, bei dem Bilder erstellt werden.

Bei jungen Patientinnen (unter 50 Jahren) ist dies in aller Regel der Ultraschall, der von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt durchgeführt wird. Kann sie oder er keine gutartige Ursache für die Beschwerden finden, erfolgt eine Röntgen-Mammographie beim Radiologen. Diese Untersuchung kommt auf modernen digitalen Röntgengeräten mit weniger Röntgenstrahlung aus als man bei einem Flug in die USA abbekommt. Die Untersuchung ist, bei einer guten Medizinisch Technischen Röntgen Assistentin (MTRA) oder Medizinischen Fachangestellten (MFA) mit Röntgenschein, die Zeit und Gefühl hat, trotz des Drucks auf die Brüste durch das Röntgengerät weit weniger unangenehm als man glaubt!

Die Röntgenmammographie sucht nach auffälligen Verkalkungen, einem dichten Knoten (siehe Bild 1) oder einer Verziehung des Gewebes. Sie kann ergänzt werden durch Vergrößerungsaufnahmen

1 klein Röntgen Mamma Ca

Bild 1: Mammakarzinom links.

Erhärtet sich der Verdacht auf ein Mammakarzinom, kann eine Gewebsentnahme (Biopsie) unter Ultraschallkontrolle oder eine Magnetresonanztomographie der Brust (Mamma-MRT) durchgeführt werden. Die Mamma-MRT ermöglicht eine bessere Beurteilung der Veränderung und kann zur Vermeidung einer Biopsie oder zum Ausschluss eines weiteren Mammakarzinoms durchgeführt werden.

Die Mamma-MRT ist das beste Verfahren der Brustbildgebung. Es ist nicht immer erforderlich, denn Ultraschall und Röntgen-Mammographie sind in Kombination und in der Hand einer erfahrenen Radiologin oder eines Radiologen in vielen Fällen ausreichend. Die Mamma-MRT ist jedoch von großem Wert bei Patienten mit weiterhin unklarem Befund (Bild 2),

2 klein MRT Fibroadenom

Bild 2: MRT mit Fibroadenom rechts

bei Patienten mit Implantaten zur Brustvergößerung (Bild 3) oder zum Brustaufbau nach Mammakarzinom. Auch für Frauen nach Mammakarzinom, bei denen zwischen Narbe und erneutem Tumor unterschieden werden soll und bei Frauen, die eine besonders hohe Sicherheit haben wollen oder einen Druck auf ihre Brüste nicht aushalten können, ist die Mamma-MRT gut geeignet.

3 klein MRT Implantate

Bild 3: Silikonimplantate beidseits

Die Kosten dieser Untersuchungen werden je nach Situation (zum Beispiel dringender Verdacht auf ein Mammakarzinom oder nur Vorsorge) und Art der Untersuchung (Röntgen-Mammographie oder Mamma-MRT) von den gesetzlichen und den privaten Krankenkassen in unterschiedlichem Umfang übernommen. Dies kann vor einer Untersuchung jedoch eindeutig geklärt werden.

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